Fachkraft für Lebensmitteltechnik

ein Beruf mit Zukunft - für Mädchen und Jungen -

mit Interesse für Technik, Ernährung, Hygiene und Lebensmittel

Aufgaben

Fachkräfte für Lebensmitteltechnik sind in Betrieben der Ernährungsindustrie beschäftigt und stellen aus verschiedenen Rohstoffen und Halbfabrikaten verkaufsfertige Lebensmittel her.
Sie ...

  • nehmen Waren an, prüfen sie im Labor und lagern sie
  • stellen die Rohstoffe für Rezepturen zusammen für die Produktion
  • organisieren die nötigen Arbeitsabläufe
  • überwachen, kontrollieren und korrigieren Produktionsabläufe und technische Anlagen
  • reinigen, pflegen und warten die Anlagen

Ausbildungsvoraussetzungen

Bildungsvoraussetzungen

  • Qualifizierender Hauptschulabschluss oder Mittlere Reife
  • Interesse an naturwissenschaftlichen Fächern

Persönliche Voraussetzungen

  • Interesse für Lebensmittel und Ernährung
  • technisches Verständnis
  • schnelle Auffassungsgabe
  • Teamfähigkeit
  • körperliche Belastbarkeit
  • Sinn für Hygiene und Sauberkeit

Berufsausbildung

Wer bildet aus? - Die verschiedenen Branchen und Betriebe der Lebensmittelindustrie

Ausbildungsdauer? - 3 Jahre, Ausbildungsverkürzung möglich

Berufsschule?

  • Blockunterricht an der Berufsschule Starnberg
  • im 1. und 2. Ausbildungsjahr: jeweils 11 Unterrichtswochen
  • im 3. Ausbildungsjahr: 10 Unterrichtswochen
  • Fachunterricht: berufsbezogen in Lernfeldern
  • allgemein bildender Unterricht
  • Unterbringung im Wohnheimen (nach Bedarf)

Schulische Bildungsinhalte

Berufliche Lernfelder

  • Qualitätsmanagement
  • Lebensmittelrohwaren und –erzeugnisse
  • Verfahrens- und Verpackungstechnik

Allgemeinbildender Unterricht

  • Deutsch
  • Religion/Ethik
  • Sozialkunde
  • Sport
  • Englisch

Prüfungen (IHK)

Zwischenprüfung

  • schriftlicher Teil: Technik u. Qualitätsmanagement
  • praktischer Teil: fachspezifisch im Ausbildungsbetrieb unter Aufsicht von Prüfern der IHK

Abschlussprüfung

  • schriftlicher Teil: Technik, Qualitätsmanagement, Wirtschafts- und Sozialkunde
  • praktischer Teil: fachspezifisch im Ausbildungsbetrieb unter Aufsicht von Prüfern der IHK

... und nach der Ausbildung

  • Vorarbeiter, Linienführer, Maschinenführer
  • Spezialisierung auf einen Lebensmittelbereich oder Betriebsbereich, z.B. Produktion, Qualitätssicherung, Labor, Einkauf und Lagerhaltung usw.
  • Weiterbildung zum Industriemeister oder -techniker
  • Fachhochschul- oder Hochschulstudium

Infos gibt's bei ...

Online-Service

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