Modell zur Berufsvorbereitung für berufsschulpflichtige Schüler

BIK (Berufsintegrationsklassen) und Berufsvorbereitungsjahr für Jugendliche ohne Ausbildung (JoA)

Vollzeitmaßnahmen für Schüler/innen die noch nicht ausbildungsreif sind und ihre Berufsschulpflicht noch nicht abgeleistet haben. Sie ersetzt die 3 jährige Berufsschulpflicht bei Teilzeitbeschulung und ist eine einjährige Vollzeitmaßnahme.
Aufgenommen werden berufsschulpflichtige Schülerinnen und Schüler unter 21 Jahren. Ebenso Asylbewerber, Flüchtlinge und Migranten sowie andere Schüler/innen und Schüler, die keinen Schulabschluss besitzen oder noch nicht in eine Berufsausbildung gehen können.
Die BIK-Klassen können auch im Anschluss an das BIK/V besucht werden.
Die Maßnahmen werden in Zusammenarbeit mit einem Kooperationspartner (derzeit BFZ Weilheim) durchgeführt.
Die Schüler/innen lernen an der Berufsschule und beim Kooperationspartner im dreiwöchentlichen Wechsel. Durch die enge Zusammenarbeit von Schule, Jugendsozialarbeit, Maßnahmenträger und Arbeitsamt werden die Schülerinnen und Schüler engmaschig betreut und lernen verschiedene Berufsbilder kennen. In der Schule werden in den Unterrichtsfächern Lücken geschlossen und die Ausbildungsreife gefördert.
Unterricht in der Berufsschule: Deutsch, Mathematik, Bildungssystem und Berufswelt, Ethik und Kommunikation sowie Sozialkunde. Die übrige Zeit verbringen die Schüler/innen beim Kooperationspartner. Dieser kümmert sich neben der Förderung in Deutsch (nur BIK-Klassen) um die Berufsreife der Schüler/innen. Er vermittelt die Praktika, die der Berufsfindung der Jugendlichen dienen und betreut die Jugendlichen dabei sozialpädagogisch. Die Schüler/-innen erhalten so eine individuelle Unterstützung bei der Suche nach einem geeigneten Ausbildungsberuf, der ihren Interessen und Fähigkeiten entspricht. Ziel ist ein regulärer Ausbildungsvertrag oder eine Erstqualifizierung (EQJ) im Anschluss an die Maßnahme.
Die Schüler/-innen erwerben bei erfolgreicher Teilnahme – soweit noch nicht vorhanden -  den Abschluss der Mittelschule und erhalten so eine bessere Chance am Arbeitsmarkt. Die Schulpflicht ist nach dem Jahr erfüllt, wenn sich keine Berufsausbildung anschließt.
Leistungsstarken Schülern und Schülerinnen wird die Möglichkeit geboten, am qualifizierenden Mittelschulabschluss extern teilzunehmen.

BIK-V (Vorklasse zur Berufsintegrationsklasse)

Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler, die noch nicht über die zum Besuch der BIK/JoA-Klassen notwendigen Sprachstand verfügen. Es sind berufsschulpflichtige Asylbewerber und Flüchtlinge aber auch  andere Jugendliche, die nach Bayern zugezogen sind und über geringe Deutschkenntnisse verfügen. 
Im Vordergrund:  Erwerb der deutschen Sprache. Es werden grundlegende Deutschkenntnisse in Wort und Schrift vermittelt und vertieft (die Förderung der deutschen Sprache ist Unterrichtsprinzip in allen Fächern!). Daneben gibt es Unterricht in Mathematik und weiteren Lernfeldern. Der Unterricht wird im kommenden Jahr in Kooperation mit der BS Weilheim vorgenommen.

Anmeldung für das Schuljahr 2019/20

Anmeldung für alle Klassen bis zum 1.Juli mit dem angehängten Formular
Auch BIK/V-Bewerber werden in der Berufsschule in Starnberg angemeldet!!
Einladung zum Auswahlgespräch durch die Berufsschule etwa Mitte Juli
Bei unbegleiteten Minderjährigen Anmeldung über den Jugendhilfeträger

Anmeldung Berufsvorbereitung
Anmeldebogen_2018.pdf
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